Die Massenmörder von Soufli


Nachdem wir in verschiedenen Teilen Griechenlands gemischte Erfahrungen gemacht haben, freuten wir uns umso mehr auf Thrakien. Der letzte Ankerpunkt in einem der geschichtsträchtigsten Länder der Welt. Rauhbeine und trinkfeste Menschen mit einem gefestigten Charakter; sprich stolz und eigen – so wurden die Thraker von den Griechen um das 2. Jahrhundert beschrieben. Dazumal umfasste das Gebiet den heutigen nordöstlichen Teil Griechenlands, den südwestlichen Teil Bulgariens und den östlichen Teil der Türkei.

In Alexandropoulis finden wir auf dem Gemeindecamping einen tollen und grossen Platz. Gleich am Beach. Was uns als erstes erstaunt, dass hier eine total andere Atmosphäre herrscht als auf den bisherigen Campings. Ruhig, relaxt und gesittet (bis auf unsere unmittelbaren Nachbarn die laut Musik hören und feiern – kein Witz – doch nach einem Gespräch haben wir dies geklärt;-). Und auch hier: viele Bulgaren. Doch hier kommt die Oberschicht zum Ausspannen: BMW, Mercedes, Audi, Range Rover, riesige Wohnwägen und umgebaute Reisecars. Ein Mega Speedboot mit 600 PS steht auch noch auf einem bulgarischen Anhänger. Mit unserer von Staub und Dreck bedeckten Ural sind wir die Ausnahme. Auch stellen wir fest, dass hier viele Türken ihre Ferientage verbringen. So hängen wir rum, besuchen die Stadt, plaudern mit verschiedenen Türken und sammeln wertvolle Informationen für unser nächstes Reiseland.

 

Alexandroupolis – Die ehrliche Hauptstadt der Thraker
Nach drei Tagen fühlen wir uns denn auch schon fast als Thraker. Wir trinken ganz viel den ganzen Tag. Doch kein Alkohol, sondern Eiskaffees, Wasser, Fruchtsäfte. Die Hitze treibt Dich zum ständigen Abkühlen. Angrenzend zu unserem Camp ist der öffentliche Strand mit Beachbar. Hunderte Liegestühle und Schirme. Doch keine Spur von Hektik oder Kampf um die vordersten Liegen wie man es erwarten könnte. Alles ist cool. Die Bedienung der Bar erklärt uns, dass hier nur wenige Tourist sind, sondern meistens Einheimische. Und die seien völlig locker. Wir bestellen einen weiteren Eiskaffee und geniessen.

Alexandroupolis als eine schöne Stadt zu bezeichnen wäre wohl übertrieben. Die 72‘000 Einwohner leben in einer „ehrlichen“ Stadt. Zwar besitzt sie eine breite Strandpromenade mit einem unspektakulären Leuchtturm, doch ohne Massentourismus. DIe Stadt bietet macht sich nichts vor, sondern bietet den Einheimischen ein Treffpunkt. Sie lebt, doch von den Menschen die hier in der Gegend arbeiten und nicht nur vom Schein und der Abhängigkeit des Tourismus. Viel mehr treffen sich hier die Menschen aus dem ganzen Evron Gebiet. Die Fähre zum Insel-Geheimtipp Samothraki transportiert einmal pro Tag die paar Urlauber dorthin. Die Häuser in der Stadt sind schnell hochgezogene Bauten und versprühen wenig bis kein glamuröses Flair. Doch zwischen den Häuserschluchten haben Bars, Kaffees, Restaurants und kleine Läden ihren Platz gefunden. Hier verläuft die städtische Puls-Schlagader. Im Gegensatz zu anderen Städten dieser Art, ist es hier ausgesprochen sauber. Man legt Wert darauf, das Beste aus dem Vorhandenen zu machen. Verschiedene kleine, gepflegte Parks, teilweise mit festinstallierten Fitnessgeräten und Laufbahnen sowie gemütlichen Restaurants. Mehrmals haben wir uns gefragt, wie es die Griechen schaffen ins Restaurant zu gehen, wo sie doch so stark unter der wirtschaftlichen Situation zu leiden haben und die Preise auf Italien Niveau sind. Speziell die Jungen die oft keine Arbeit finden oder regelmässigen Lohn haben. Ein junges Mädel klärt uns auf: „Bis vor drei Jahren haben wir in einem normalen Beruf wie z.B. Fabrik, Kleiderladen, etc. um die 1000 Euro verdient. Davon liess es sich ganz gut leben. Heute erhalten wir an der gleichen Stelle nur noch 500 Euro und müssen zusätzliche Steuern bezahlen. Damit die Firmen noch etwas verdienen und auch ihre Ausgaben decken können, haben sie die Preise angehoben. Das Problem ist nur, wir verdienen nun ja weniger und können uns die Sachen die heute teurer wurden ja auch noch weniger leisten. Das ist Politik à la Griechenland und der EU. Aktuell bekommen wir Zuschüsse aus dem Ersparten unserer Grosseltern und Eltern. Ja wir zapfen das Gesparte an. So können wir uns am Wochenende 2-3 Eiskaffees leisten – wir wollen am gesellschaftlichen Leben ja auch noch teilnehmen. Aber wie lange ist das noch möglich?“  Sie weiss es nicht. „Was passiert, wenn deine Eltern pensioniert werden…das Gesparte ist dann ja noch weniger…“ „Hmm…Keine Ahnung. Fuck politics!“  Ehrlich – Schonungslos – Thraker.

Mehr zu der thrakischen Hauptstadt: http://www.discovergreece.com/de/mainland/thrace/alexandroupolis

Nach fünf relaxten Tagen und dem Wunsch noch etwas mehr von der Gegend zu sehen, starten wir den Motor und reisen nordwärts weiter.

 

Soufli – Horror für Veganer und Tierschützer
Die Gegend um Alexandroupolis gilt als eine der wichtigsten Naturschutzregionen weltweit. Das Evros Delta, angrenzend zur Türkei ist ein Ferienparadies für müde Zugvögel. Hier machen sie Pause, hängen rum, erholen sich und fliegen dann weiter nach Afrika. Auch sonst leben hier hunderte verschiedenster Vogelarten. Der nördlich gelegene Dadias ist eine streng geschützte Zone. Hier sollen drei der 4 Geierarten in Europa brüten. Leider ist es gerade nicht möglich die Geier zu besuchen und zu Fuss unterwegs zu sein. So lassen wir eine wunderschöne, von vielen Hügeln und Föhrenwäldern gesäumte Gegend an uns vorbeiziehen und erfreuen uns an den vielen Tabak- und Sonnenblumenfelder. Gegen Abend erreichen wir Soufli.

Eine kleine Stadt mit knapp 4000 Einwohnern. Die frühere Hauptstadt der Seidenherstellung. Bis vor zwanzig Jahren lebten hier noch 10‘000 Einwohner und wohl hundertausende Seidenraupen. Fast alle Familien lebten hier von oder durch die Seidenherstellung. Doch mit dem aufstrebenden Asien konnten die Griechen nicht mithalten und die Seidenproduktion ist heute fast inexistent. Einzig die Nachfrage nach ökologisch einwandfreier Seide hält diesen Geschäftszweig hier noch ein bisschen am Leben. Überall stehen Hinweistafeln, dass hier mal etwas ganz Wichtiges gewesen sein soll. Doch uns knurrt nach einem wunderbaren Tag der Magen. „Da, Gyrös Shop. Kannst Du bitte hier halten, Oli?“ Corinnes glänzende Augen verraten die Vorfreude über unseren ersten Gyrös in Griechenland. Vlasis zaubert einen einheimischen „slowfood“, den wir vor lauter Hunger „fast food“ verschlingen. „Und jetzt haut endlich ab ins Museum. Ich bewache euer Motorrad. Und danach zeige ich Euch euer Wild Camp in Souflis.“ schickt er uns mit einem Lächeln fort. Und dabei spürt man den ganzen Soufli-Stolz aus seiner Aufforderung.

Beim kleinen, liebevoll gestalteten Museum angekommen, haben wir das Glück auf unserer Seite. Eine junge, total motivierte Museumsführerin nimmt uns zur Hand und führt uns durch die Vergangenheit. Ihre Familie habe ebenfalls davon gelebt und sie sei stolz dies heute weitergeben zu dürfen. Wo andere Museumsführung oftmals in einem Ausdauertest enden, ist es hier ein echter Spass. Uns wird gezeigt, wie man die Seidenraupen züchtet. Dies ist eine sehr intensive und aufwendige Arbeit. Dabei benehmen sich die Raupen wie kleine Prinzen, sind launisch und fressen nur die Blätter der Maulbeerbäume. Sie wollen gepflegt werden, bevor sie sich ihre Kokons aus Seidenfaden bilden und sie dann von ihren Haltern in heiases Wasser geworfen und die Kokons aufgekocht werden. „Ihr seid doch alles Raupen-Massenmörder und Bestien. Die Tiere kocht ihr bei 80 Grad in ihren Kokons, nur um danach eine Krawatte herzustellen. Eine Strickkrawatte aus Schafwolle würde doch auch reichen. Verrückt. Hoffentlich kommt nie ein Veganer oder ein Tierschützer auf die Idee, eine Abenteuerreise zu machen und in Soufli zu landen. Die Stadt, in dem Alpträume zum Leben erweckt werden!“ gibt Oli völlig entgeistert zu seinem Besten. „Und sie wollen ihrer Frau tatsächlich kratzende Unterwäsche aus Schafswolle zum Hochzeitstag schenken?“ Touché.

Oli hat von der Weberei oder Tuchherstellung keine Ahnung.  So muss ich ihm jeden einzelnen Webstuhl erklären. Dabei ist es natürlich praktisch, dass ich bei einer grossen Textilfirma und Spinnerei meine Stifti gemacht habe. Doch er fragt mich immer wieder Neues. Entweder er ist sehr interessiert oder es ist ihm langweilig. Am meisten freue ich mich, dass ich einen der ganzen alten Webstühle aus Biglen (Kanton Bern) entdecke. Er sei der ganze Stolz des Museums. Zum Schluss lasse ich mich beraten und kaufe sogleich einen Scarf / Kopftuch für die bevorstehenden arabischen Ländern. Den bekomme ich nicht von Oli geschenkt, den bezahle ihn selber.

Mehr zu Soufli: https://de.wikipedia.org/wiki/Seidenmuseum_Soufli

 

Christus…ähm…Christos ist unser Retter!
Rückblende: 20.06.2016 Burg Lissberg, Deutschland  – Afrikafest
„Hey Indiana Oli, Ziegenmilch das ist der Hammer. Gesund ohne Ende. Hier ein Ziegenmilch Kaffee. Den wirst Du in Afrika überall bekommen.“ so unsere Freundin Vania. Vorsichtig nippe ich an dem unheimlichen Kaffee. Wohlverstanden, es ist morgen früh nach einer durchzechten Nacht an einem inspirierenden Afrika Festival. Magatte und seine Band haben so richtig mit ihrem Africa-Pop eingeheizt, wir haben viel getanzt, gezecht und mitten in der Nacht noch Djembe gespielt. Die wenigen Stunden Schlaf, ich glaube es waren zwei, waren kaum erholsam. Wie es sich herausstellt reichte es nicht aus, damit mein Magen ein Ziegenmilch Kaffee vertragen könnte. Schon als ich das Gebräu an meine Lippe führe, zittert mein ganzer Körper. Kaum im Mund explodieren meine Geschmacksnerven „Bäähh…(spuck)…das geht gar nicht…das schmeckt total nach einem Adrenalin gepumpten Ziegenbock… Es ist kaum besser als der pelzige Geschmack nach dem Aufstehen.  Nie wieder Ziegenmilch!“. Doch Vania beeindruckt das wenig und sie leert gleich noch den Rest ihres ultragesunden Bockgetränks. Wohl bekomms!

Nun, ein Jahr später stehen Corinne und ich bei Christos und Christina im Ziegen- und Schafstall bei Soufli. Voller Enthusiasmus erzählen sie uns von der Gegend, zeigen uns ihre dreihundert Ziegen (die fast alle einen Namen haben), ihre Schafen und führen uns durch ihre moderne Käserei. Wir lernen den Prozess zur Jogurt und Käseherstellung aus erster Hand kennen.

Doch wie konnte es so weit kommen?

Auf der Suche nach einem Camp haben wir von einem Gyrosladenbesitzer die Empfehlung bekommen, auf dem Hügel über der Stadt zu campen. Auf dem Land von Christos. Dieser besuchte uns spät abends und hat sich sehr gefreut, dass wir zu Gast in Griechenland sind. Sofort wurden wir mit frischem Joghurt, Käse und Trauben beschenkt. „Wow, der Geschmack ist phantastisch, der Käse eine Wucht. Der beste Feta, den wir je gegessen haben. Christos sei Dank! Bin gespannt auf den Besuch auf seinem Bauernhof morgen. Der hat bestimmt wunderschöne Kühe!“ so Oli voller Freude.

Nun stehen wir also in einem Ziegenstall und sehen beim Melken und der Milchverarbeitung zu. „Oli, would you like a coffee with milk?“ fragt Christos verschmitzt. Die Geschichte vom Afrika Fest hat er schon mitbekommen.  „Coffee yes, no milk, please!“  Die Schwester von Christos hat dies nicht mitbekommen und zaubert gleich ein Frappé (Eiskaffee) mit ganz viel Milch und Zucker. Das beste Frappé ever – und ich lebe immer noch.

Seit über zwei Stunden sind wir nun auf Besuch. Wir erfahren, dass seine Ziegenmilch Joghurts und sein Käse seit drei Generationen hergestellt werden und weitherum bekannt sind. Neben dem Hof, der Käserei plaudern wir auch noch ganz viel über Thrakien, Griechenland, der Beziehung zur Türkei (welche von Seiten der Bevölkerung Griechenland als sehr gespannt bezeichnet werden darf). Zu Besuch kommen dann auch noch die Schwester, der Schwager und Christos Sohn, Käser in der 4. Generation. Sie alle freuen sich über die Anwesenheit der Slowriders. Die Offenheit und Herzlichkeit haben wir bisher nur in Albanien erlebt und überhaupt noch nicht in Griechenland. Wir haben die Griechen eher als zurückhaltend und wenig interessiert an Reisenden kennengelernt. Umso mehr ist es wie ein Geschenk, hier in der thrakischen Region  eine Begegnung herzlichster Art zu machen. Darauf angesprochen, meint Christina lachend: „Wir sind ebenso Bergler, weit weg vom Tourismus und überhaupt: Wir sind Thraker!“  Alles klar.
Herzlichen Dank an Christos, Christina und die Familie – wir haben Griechenland mit einem positiven Gefühl verlassen!

 

Odtrinsi – Der Ort, wo die Zeit eine andere Bedeutung hat
Raus aus dem Alltag. Raus aus dem Hamsterrad. Frei sein. Leben wie zu Gotthelfs Zeiten. In meiner früheren Zeit, als ich noch wie fast alle anderen zu Hause gebliebenen hart gearbeitet habe und mein tägliches Brot mit Beratungen verdiente, hörte ich diese Wünsche immer wieder von meinen Coaching Klienten. „Back to the roots“ wie es so schön heisst.

Vor Jahren haben wir in Afrika (Togo) eine Gruppe von Menschen kennengelernt, die sich dies zu Herzen genommen haben und diesen Schritt konsequent gegangen sind. Ein Leben fernab der modernen Zivilisation. Ihre höchstes Ziel war und ist es noch heute, autark zu leben und die Herausforderung anzunehmen, ein selbst bestimmtes Leben aufzubauen. Sich den Zwängen der modernen Welt zu entziehen und für sich selber zu sorgen. Was möglicherweise esoterisch klingen mag, ist ein pragmatischer Ansatz. Insbesonders wenn man diese Menschen kennt. Selbstversorger ist der wohl gebräuchlichste Ausdruck bei uns.
Diese Gruppe ist nach fast 8 Jahren in Togo nach Bulgarien umgesiedelt. Nach Odtrinsi. Im bulgarischen Thrakien. Sozusagen gleich bei unserem aktuellen Standort um die Ecke. Und über gute Freunde von uns (Stefan und Boris), die dort lebten, haben wir den Kontakt herstellen können. So wurde unser Kommen auch angekündigt. Und machen wir den Abstecher nach Bulgarien.

Es wird ein herzliches Wiedersehen. Einmal mehr sind wir beeindruckt was 20 Leute in 3 Jahren und mit einer Vision oder Traum im Hinterkopf zu leisten imstande sind. Bis vor drei Jahren war Odtrinsi ein verlassenes, zerstörtes Dorf. Die Häuser sind aus Lehm gemacht. Fast alle waren eingestürzt. In den einzigen drei einigermassen bewohnbaren Häusern lebten 3 Menschen. Weitere 2 kamen manchmal am Wochenende aufs Land. Die Jungen sind längst in die nächste Stadt Iwajlowgrad gezogen. Kein Handyempfang. Kein Internet. Dafür eine wunderbare Landschaft mit einem Fluss, umrundet von Hügeln und Wäldern mit altem Baumbestand. Und dann kommen diese Deutschen in die Pampa und packen an. In kurzer Zeit haben sie grosse Teilen wieder aufgebaut. Sie bringen wieder Leben in die Gegend und werden von den Einheimischen wertgeschätzt.

Eine komplette Selbstversorgung benötigt mehr als ein paar Ziegen und Schafe. Vor allem wenn zwanzig Leute und Gäste davon eben sollen. Und so hat die Spirebo Gruppe ökologischen Bauernhof mit über 130 Hektaren aufgebaut. Ein einziger kleiner, alter Traktor gibt es hier. Alles andere wird von Hand und mittels Zugpferden bearbeitet. Es werden verschiedenste Getreidesorten wie Einkorn, Sesam, Roggen, Hafer, Gerste etc. angebaut. Den Superfood wir z.B. Inka-Weizen, Süsskartoffeln oder Goji wächst bestens. Selbstverständlich viel Gemüse und Früchte, Ziegenmilch, Joghurt und Käse. Wir kommen aus dem Staunen nicht heraus. Dieses Jahr ist die Kartoffelernte eher mässig, es wird nicht reichen bis in den Frühling. Dafür konnte viel mehr Korn geerntet und mehr Gemüse als letztes Jahr eingelegt werden. So wird es wohl mehr Pasta geben über den Winter. Wir helfen beim Kartoffeln ausgraben mit, laufen uns die Füsse im Laufrad der Mühle rund. Tägliches Brot zu haben ist harte Arbeit. Das vergisst man oftmals in unserer Gesellschaft. Der Wert der Arbeit und des täglichen Konsums wird einem hier erst richtig bewusst. Das tut ganz gut.

Mittags und Abends führen wir beim Essen spannende Gespräche über das Leben und die Welt. Für die Gruppe ist es interessant, wenn sie von Besuchern Neues erfahren können. Leben sie doch schon etwas ausserhalb der täglichen Infotainment Zone. Auch sind zwei andere Besucher zu Gast, die ihre Ferien hier verbringen und mitarbeiten. Und ebenso nutzen sie die Möglichkeit, frühmorgens unter Anleitung von Jürgen eine Meditation mitzumachen. Natürliche Fitness für Körper und Geist. Wir verzichten auf die Meditation, denn die ist um 5 oder 6 Uhr morgens. Da sind wir noch nicht soweit…

Wer so eine aussergewöhnliche Möglichkeit zur Hamsterrad Entschleunigung sucht, darf sich gerne hier informieren: http://www.spirebo.com

Um sich auf diese Erfahrung auch wirklich einzulassen, haben wir unsere elektronischen Geräte in der Tasche gelassen und somit haben wir kein einziges Foto gemacht. Es war irgendwie nicht nötig und es hat sich gut angefühlt. Das untenstehende Video haben wir von Stefan bekommen. Danke!

So verbringen wir drei wertvolle Gesundheitstage in Bulgarien bei Freunden. Danke liebe Spirebo’s. Wir haben uns sehr wohl bei Euch gefühlt. Wir sind gestärkt. Wir sind bereit für die Türkei.