ROLEX. High Quality. Made in Uganda


„Oli, komm schnell. Wir haben eine Lösung. Die Kongo DRC Botschaft in Kampala (Uganda) hat uns mitgeteilt, dass wir so schnell wie möglich vorbeikommen sollen. Es könnte möglich sein, dass wir ein DRC Visa für 3-6 Monate bekommen.“ „So schnell wie möglich? Wir sind noch in Nairobi…“

Wir sind schon wieder seit 10 Tagen zurück in Nairobi und organisieren die nächsten Monate. Im Ostkongo wollen wir unseren Freund Carlos und die Gorillas besuchen. Und dann 1‘500 Kilometer von Kisangani auf einem Boot dem Kongoriver entlang. Quer durch den Urwald nach Kinshasa. Bestimmt keine Sonntagsfahrt. Die Hürden sind hoch, das Risiko ebenso gross, der Erlebnisfaktor bestimmt riesig. Doch vor allem braucht es ein gültiges Visa und dies scheint die grösste Herausforderung zu sein. Die Abklärung vor Ort in Nairobi, die Telefongespräche mit der DRC Botschaft in Ruanda, waren ernüchternd. Informationen und Blogberichte im Internet geben genauso wenig Hoffnung. Dass dann Carlos eher zurückhaltend ist, nimmt uns etwas den Mut. Umso grösser ist unsere Freude über die Information aus Uganda. Immerhin, die Mühe scheint sich auszuzahlen, der erste Schritt zum Visa gemacht. Wir müssen nur noch nach Kampala in Uganda reisen. Unser Freund Edouard ist von seinem Heimaturlaub in der Schweiz zurück in Nairobi. Am Abend feiern wir die positive Nachricht bei Ziegenfleisch, Bier und Musik im lokalen Restaurant. Alles kommt gut.

 

Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt.
Fassungslos sitze ich am Frühstückstisch und die Welt scheint still zu stehen. Gestern himmelhochjauchzend, heute zu Tode betrübt. Ein Tag nach der positiven Nachricht aus Kampala, telefoniere ich mit meinem jüngeren Bruder. Nachdem seine vor langer Zeit erlittene Gehirnerschütterung immer wieder Kopfweh verursacht, hat ihn sein Arzt zum Scan geschickt. Schock. Gehirntumor. Mit 36 Jahren. Ausgerechnet der Spitzensportler. Fit und gesund wie ein Turnschuh. Mir fehlen die Worte. Corinne und ich beschliessen, dass ich nach Hause fliege um meinen Bruder und seine Familie in der Zeit nach der Operation zu unterstützen und beizustehen. Das ist keine Frage für mich. Da erscheinen unsere logistischen Herausforderungen geradezu als unnötiges Wehklagen. Das Ostafrika Visa und das „temporary import paper“ für Habash in Kenia läuft ab, das DRC Visa in Kampala müssen wir so schnell wie möglich holen, in Nairobi regnet es noch immer Anfang Juli. Unsere angestrebten Gebiete um den Lake Baringo bis zum Lake Turkana sind alle noch feucht und somit ein Abenteuer mehr für Habash und uns. Doch dies sind Angesicht einer solchen Nachricht alles Kleinigkeiten. So entscheiden wir uns direkt nach Kampala zu fahren und uns dort zu organiseren.

 

Uganda heisst uns herzlich willkommen.
Ab Navasha cruisen wir auf einer Nebenstrasse durch Westkenia. Die Fahrt führt uns über 2700m hohe Berge. Stockdichter Nebel, Regen und 5 Grad Temperaturen überraschen uns. Wir kommen nur langsam voran. Im Dunkeln erreichen wir Eldoret. Leider bekommen wir von dem coolen Naiberi Camp nicht allzuviel mit. Ausser, dass Frankreich Weltmeister im Fussball wird. Ausgerechnet. Doch auch das ist irgendwie total unwichtig. Das Obama ein paar Kilometer weiter südlich gerade bei seinen Verwandten in Kisumu auf Besuch ist, bekommen wir überall mit. Doch wir haben andere Pläne, als ihn da zu treffen und unterlassen den Versuch, mit ihm ein Treffen zum Mittagessen abzumachen;-)

Faszinierende Landschaften mit Teeplantagen, Maisfeldern und Kaffeebäumen ziehen an uns vorüber. Eine wunderbare Gegend vor und nach der Grenze der beiden Länder. Und jedes Mal beim Wechsel eines Landes, glauben wir Unterschiede zu sehen. Die Menschen grüssen mehr als vorher, die Felder sind strukturierter oder chaotischer, die Strassen besser, oder doch nicht. Natürlich versucht man die ersten Eindrücke gleich zu verarbeiten. Denn sogar beim Reisen gibt es den sogenannten Loslass-Effekt. Nach vielen Wochen hat man sich so angepasst, gewisse Tagesroutine und Automatismen entwickelt. Und dann kommt plötzlich das Neue. Was funktioniert weiterhin, wo muss ich Neues lernen. Was, aus den Tipps, Tricks und Empfehlungen bestätigt sich. Definitiv fühlen wir uns in Uganda sofort wohl. Bei jedem Halt umringen uns Menschen, sie lachen, fragen und heissen uns willkommen. Es scheint sich schon in den ersten Stunden zu bestätigen, dass die Ugander sehr herzliche und aufgeschlossene Menschen sind.

 

Die Slowriders sind eine Gefahr für die Demokratie im Kongo DRC
Eine Übernachtung in Jinia und weiter geht’s nach Kampala. Fünfzig Kilometer vor der Stadt startet das Chaos. Lastwagen ohne Ende. Eine einzige, rauchende Schlange. Schritttempo. Die Piki Piki Fahrer (Motorradtaxis) fahren neben uns und schreien uns zu, dass wir ihnen nachfahren sollen. Und so überholen wir die Schlange mal recht, mal links, sogar in der Mitte. Wir hätten nie gedacht, dass wir durch solche Lücken kommen würden. Die Polizeibeamten am Strassenrand machen uns bei den waghalsigen Manövern sogar Platz, winken und lachen. Mzungus. Kampala ist seit 1962 die Hauptstadt von Uganda und liegt am riesigen Victoria See. Um die 2 Millionen Einwohner leben in der hektischen Stadt. Und mindestens so viele Autos gibt es dort. Dazu kommen die gleiche Anzahl Motorräder, Eselskarren, Fahrräder, und Rinder, die sich auf den Strassen tummeln. Moderne Quartiere und traditionelles Afrika gemixt, macht die Mischung hier aus. Kurz: Ein fürchterliches und gleichzeitig faszinierendes Chaos. We love it.

Der Campingplatz des Red Chillies Backpackers wird unser temporäres zu Hause. Kaum unser Zelt aufgestellt, machen wir uns auf den Weg zur DRC Botschaft. Sollte es aus irgendeinem Grund nicht klappen und wir müssten das Visa für den Ostkongo in der Schweiz beantragen, kann Oli das gleich bei seinem Besuch zu Hause verbinden. „Oh, you are here. Bienvenue au Congo RDC. Est-ce que vous avez tous les papiers pour le visa?“ Französisch. Was für eine edle Sprache. Obwohl wir aus der deutsch sprechenden Schweiz stammen, klingt dies irgendwie nach Heimat. Verzweifelt sucht mein Hirn nach dem französischen Sprachprogramm, welches nach der langen Zeit unterwegs wohl schon irgendwo seinen Plätzchen im Unterbewusstsein gefunden hat. „Voilà“ stammelt Oli mit seinem wunderschönen Akzent und reicht der Frau nicht ohne Stolz das von der Regierung beglaubigte Einladungsschreiben von Carlos vor. Passport, ein exakter Reiseplan, Carnet de Passage und Kopien des Fahrzeugs und Fahrausweis folgen. „Un moment svp“, haucht die Dame und zieht ihren Kollegen zu Rate. Es reicht nicht. Ein bestimmtes Formular fehlt. Mittlerweile reicht eine beglaubigte Einladung nicht mehr. Es braucht eine volle Verantwortungsübernahme einer Person im Kongo DRC, die in einem Extremfall auch finanzielle Verantwortung übernimmt. Nach Rücksprache mit Carlos, merken wir, dass kein Mensch so etwas unterschreibt, denn gerade bei der vorherrschenden Korruption und Willkür von Staatsbeamten ist dies so viel wie ein Blankoschein. Es kann sein (ist mehrfach vorgekommen), dass wenn der Gast das Land verlassen hat, eine Behörde mit einer fingierten Busse auftaucht und die Verantwortliche Person nötigt, Geld zu bezahlen. Oder bei Nichtbezahlung erpresst wird. Dazu muss dieses Formular auch noch den Weg nach Kinshasa finden, wo es bei verschiedenen Stelle gestempelt werden muss. Ein Ding der Unmöglichkeit für uns. Doch auch bei der Visa Anfrage im Heimatland ist es der gleiche Prozess. Anscheinend will der amtierende Präsident Kabila keine Ausländer im Land. Denn die seien alle Spione. Und seine Präsidentschaft ist aktuell auch noch illegitim, da er nach Ablauf seiner Zeit einfach geblieben ist und die Wahlen Jahr für Jahr verschiebt. Da fehlen zwei Schweizer mit ihrem Seitenwagen Gespann gerade noch, die für ihren Blog schreiben. Sieht so aus, als wären wir eine Gefahr für die nicht vorhandene Demokratie im Kongo. Keine Chance für ein normales Visum. Vorläufig. Carlos meint, dass es einfacher ist, ein solches zu bekommen, wenn wir erstmal im Land sind. Dazu sollen wir offiziell einen Besuch bei den Gorilla‘s über das Tourismusministerium buchen. Dann bekämen wir 14 Tage und die könnten wir dann mit etwas Glück in Bukavu verlängern. Für eine Handvoll Dollars.

So enttäuscht wir sind, nimmt es uns viele Entscheidungen ab. Unser Plan ist plötzlich ganz einfach: a) Buchen des Trekkings in der DRC b) Oli geht sofort nach Hause c) Corinne bleibt in Uganda und geht auf Wildnistrips im Nordwesten Ugandas d) Oli bringt Cervelats, Käse und Frey Schokolade von zu Hause

 

Zwei Welten
Während Oli in der Schweiz gut angekommen ist, sitze ich im Red Chillies und kämpfe mit den Moskitos. Die windigen Tage sind den ruhigen, sonnigen und heissen Tagen gewichen. Die Tage am Pool sind toll, jedoch kehrt Langeweile ein. Und ich, Corinne kann Langweile nicht ausstehen. Mein aktueller Brunetti Roman liest sich schwerfällig, ich muss etwas unternehmen. So buche ich eine Hummeldumm Tour zu den Murchison Falls. Ich tausche mein Abenteuerleben in ein Touri Leben und reise mit acht anderen Gästen in eine wunderschöne, wasserreiche Gegend mit vielen Tieren. Hunderte von Büffeln, viele Elefanten, zwei Löwen , Antilopen und viele Vögel. Die Gruppe entpuppt sich nicht so schlimm wie befürchtet. Es sind sympathische Leute dabei. Auch quält niemand ein Erdmännchen…Drei Tage Tierbeobachtungen, kein Internet. Einfach nur Wildnis Leben. Und wie geht es wohl Oli; resp. seinem Bruder?

Der Flug mit Emirates über Dubai zieht sich hin. Schlafen geht nicht, zu viele Gedanken gehen mir durch den Kopf. Glücklicherweise fliege ich mit einem Dreamliner und danach mit einem 380er Airbus. Dort hat man auch in der Holzklasse genügend Platz. In der Bahn vom Gate E zum Hauptausgang fasziniert mich einmal mehr Heidi und das typische Jodel Welcome. Was für ein Extrem. Von einer Welt in die andere in kürzester Zeit. Alles schön hier am Flughafen. Alles geordnet. Alles unglaublich teuer. Allein die Fahrt vom Flughafen nach Bern zum Spital kostet mich fast zwei Tagesbudgets in Afrika. Ein Sandwich so viel wie eine Übernachtung in einem guten lokalen Guesthouse. Welcome back home. Mein Bruder wurde vorgestern operiert und die Ärzte sagen, dass es gut gegangen ist. Gross, jedoch gutartig. Die Bedingungen auf eine absolute Genesung seien gegeben. Puh. Jeden Tag besuche ich Mauro und es ist unglaublich mit welcher Geschwindigkeit er sich erholt. Tag für Tag kommt er langsam zurück. Es ist klar, dass der Heilungsprozess noch lange dauert, die ersten Schritte, die grössten sind. Doch ich und die ganze Familie und Freunde sind überglücklich, dass es diesen Verlauf nimmt. Selbstverständlich besuche ich in der Zeit meine und Corinne’s Eltern, spiele mit meinen Neffen, treffe Freunde (die sich extra Zeit nehmen und ihre Pläne ändern – Danke!), besorge Ersatzmaterial für unsere Ausrüstung, etc. Innerhalb von acht Tagen pendle ich zwischen Chur, Bern, Biel und Langenthal hin und her. Doch mit jeder positiven Nachricht von der stetigen Genesung, erscheinen mir diese Bewegungen als easy. Am letzten Tag besuche ich meinen Bruder in der Reha Klinik. Unglaublich, er kann schon wieder selbstständig laufen und relativ klar sprechen. Der Typ ist unglaublich. Mit gutem Gewissen kann ich so wieder zurück nach Afrika. Eine herzliche Verabschiedung mit Tränen. Mein Freund Sacha unterstützt mich und fährt extra von Zürich nach Bern und bringt mich zum Flughafen nach Zürich. Wir geniessen die verbleibenden Stunden mit plaudern und einem Lunch, bevor ich dann schon wieder ins Flugzeug steige. Zürich-Dubai-Entebbe (Uganda). Irgendwie ist es total surreal. Ein paar Stunden später sitze ich in der Hitze Afrikas auf dem Rücksitz eines Piki Piki und wir quälen und durch das Chaos Entebbes und Kampalas. Und was mir am meisten auffällt: Die Gerüche. Die Welt hier reicht wieder nach Abenteuer und Wildnis. Welcome back home.

 

ROLEX in höchster Qualitat – wer hat‘s erfunden?
Braun gebrannt. Fröhlich. Voller Erwartungen. Corinne geniesst den Tag am Pool. Genauso wie die durchtrainierten Reiseleiter, die wie kleine Kinder im Wasser planschen. Doch sie hat nur Augen für mich. Kaum erscheine ich vollbepackt im Innenhof, winkt sie mir zu. Ganz cool schlendere ich zur Bar, bestelle zwei eiskalte Nile Biere und wir feiern das Comeback. Jetzt merke ich, warum sie die von der afrikanischen Sonne gestählten afrikanischen Bodies nicht interessierten. „Cervelats, Schoko, Käse dabei?“ Wow. Diese Frau ist ja sowas von bodenständig. Hauptsache Frey Schokolade. Als ich dann die Geschenke unserer Freunde Fränzi und Dänel von zu Hause in Form von weisser Toblerone überreiche, strahlt sie wie ein Maienkäfer. Kleine Dinge machen hier den grossen Unterschied.

Und ich muss jetzt etwas chillen. Zurück in Jinja verbringen wir ruhige Tage im Eden Rock am weissen Nil. 50 Meter nebenan drängen sich die Volunteers auf dem Zeltplatz, machen Party. Und wir haben einen riesigen, blühenden Garten und einen grossen Swimmingpool für uns alleine. Die kleinen Food-Bretterbuden entlang der Strasse bieten Uganda Feinkost. ROLEX. Nein, keine gefälschte Uhren, sondern das Nationalfrühstück: Chapati mit Omlette gerollt – Roll Eggs. In dutzenden Formen. Immer in viel Öl gebraten, dafür mit den frischesten Zutaten wie Zwiebeln, Tomaten, Peperoni, Fleisch. Und Rolex sei passend, weil sie mindestens die gleiche Qualität wie die Swiss Watches bieten. ROLEX – logisch. Einmal angefangen, können wir gar nicht mehr aufhören diese leckeren Köstlichkeiten zu verschlingen. Und wir haben uns gefragt, weshalb wir dies im Zuge von Technologietransfer nicht einfach kopieren und bei uns zu Hause solche ROLEX verkaufen. Doch da würden wir wohl gleich rechtliche Probleme bekommen. However. Uns schmeckts – wir schlagen uns die Bäuche voll;-)

Unser Freund Frank Peteers, ein holländischer Reiseführer, besucht uns mit seinen Gästen und wir gehen gemeinsam auf Nilfahrt, tauschen Geschichten aus. Auch hat er uns die Ersatzreifen aus Nairobi mitgenommen, so dass wir nach Montage des Hinterreifens wieder bei Reifenkilometer = starten können. Und noch zwei Ersatzfinken dabei haben. Gutes Reifenmanagement ist das A und O für uns. Danke Frank!

 

Kraterseen, ein einsames Hyppo und viele Affen
Meine Batterien sind wieder voll, wir wollen weiter. Wir haben uns entschieden, das Abenteuer Ruwenzori in Angriff zu nehmen. Die mystischen Mondberge im Westen Ugandas sind seit Jahrhunderten Ziel von Abenteuerexpeditionen. Urwaldpfade, Schlamm bis zur Hüfte, Blumen so hoch wie Bäume, Gletscherlandschaften wie in der Schweiz, die Quelle des Nils. Und das alles am Äquator. Es sei eine eigene Welt und fernab von allem was man überhaupt je erwarten würde. Vor Jahren haben wir einmal einen Vortrag eines Reisenden besucht, der sich diesen Strapazen gestellt hat. Seitdem ist es eines unserer grössten Ziele. Echte Afrika Abenteurer erkennt man daran, dass sie die Ruwenzori Gegend kennen und den Peak Margherita mit seinen 5109 Meter bestiegen haben. Es ist so etwas wie die Champions League. Dabei handelt es sich um das dritthöchste Gebirge Afrikas. Es ist jedoch nicht vulkanischen Ursprungs, wie z.B. der Kilimanjaro oder der Mount Kenya. Es handelt sich um Aufschiebung von Kontinentalplatten entlang des afrikanischen Grabenbruchs. Berge wie wir sie in den Alpen kennen. Gelegen zwischen dem Kongo DRC und Uganda zwischen dem Lake Albert und dem Kivu Edouard. Vor vielen Jahren habe ich Corinne diese Tour auf Geburtstag geschenkt. Nur haben wir sie nie eingelöst. Irgendwie hat es einfach nie gepasst. Aber jetzt muss ich blechen. Und das mit Vergnügen.

Doch dazu haben wir noch viele hundert Kilometer und weitere erlebnisreiche Gegenden vor uns. Wir entscheiden uns, über Fort Portal entlang der vielen Krater Seen zu reisen. Und so verbringen wir wunderschöne Tage in einer einmaligen Landschaft. Besonders das Community Camp am Lake Nkuruba hat es uns angetan. Es ist einer der wenigen Seen, in dem man problemlos baden kann. Dazu kann man verschiedene Affenarten wie z.B. die Colobus, die Red Colobus oder Vervet Monkey aus nächste Nähe beobachten. Wanderungen zwischen verschiedenen Seen geben einen Einblick in die erloschene Vulkanlandschaft. Dieses Gebiet ist sehr fruchtbar und so hat man auch die Chance, die lokale Landwirtschaft zu erleben und den Menschen näher zu kommen. Denn Ugander sind sehr offene, herzliche und hilfsbereite Menschen. Und was mir gerade noch so einfällt: In einem der Seen (Lake Nyamirima) gibt es ein einsames Flusspferd. Vor vielen Jahren ist es mit ihrem besten Kollegen von Murchinson Falls ausgewandert und hier hängegeblieben. Der beste Freund ist natürlichen Todes gestorben und so lebt es alleine in See. Es ist für Wanderer wie auch für die Einheimischen eine Attraktion. Liebevoll nennen sie es…wie könnte es anders sein…Hyppo! What a surprise.

Nach einer Woche wunderbarer Eindrücke von Uganda, erreichen wir Kasese. Unser Ausgangsort für den Start des nächsten Abenteuers: Ruwenzori.

Coming soon…